Warum glaubst Du noch? Lehren der christlichen Kirchen
unter dem Gesichtspunkt der Logik

von Prof. Dr. Uwe Hillebrand, Wolfenbüttel

Der wahre Islam

Es ist sicherlich ein humanitäres Gebot, den Menschen, die vor Terror und Krieg aus ihrem Land fliehen mussten, zu helfen. Dabei ist es natürlich selbstverständlich, dass diese Menschen ihren Glauben mitnehmen. In einem demokratischen Rechtsstaat muss es aber möglich sein, die Glaubensrichtung Islam zu kritisieren, so wie es die Christen bei uns hinnehmen müssen, kritisiert zu werden. Dabei macht es keinen Sinn, die Kritiker in eine rechte Ecke zu stellen. Denn es muss möglich sein, eine Religion zu kritisieren, ohne auch nur die Spur mit der NPD zu tun zu haben.

 
1. Mohammed

Die heilige Schrift des Islam ist der Koran, der nach dem Glauben der Muslime weltweit die wörtliche Offenbarung Allahs an den Propheten Mohammed enthält. Richtig müsste es heißen: Mohammed, der ein Prophet gewesen sein soll. Denn die große Mehrheit der Menschen auf unserem Planeten will nichts von Allah oder Mohammed wissen, sie haben ihre eigenen Götter. Ein weiterer Grund besteht darin, dass Mohammed behauptet hat, über 22 Jahre wäre ihm ein Engel erschienen und hätte ihm die Sichtweisen Allahs mitgeteilt. Wer hat diesen Engel noch gesehen? Niemand. Wer hat diesen Engel wenigstens gehört? Niemand. Mohammed war sein eigener Zeuge, was für eine Basis für eine Weltreligion.

 
2. Eigenlob

Beim Lesen des Korans fällt zunächst auf, dass sich Allah darin immer wieder ausgiebig selbst lobt. So weist er sehr oft darauf hin, dass er allmächtig, allwissend, allbarmherzig, allweise und allgerecht sei. Dieses Verhalten passt nicht zu einem allesüberstrahlenden Gott. Eigenlob hat oft eine angeberische Seite, weswegen die Menschen jemandem, der sich permanent selber rühmt, nicht so recht trauen oder ihn sogar ablehnen. Aber bei ihrem Allah sehen das die Muslime offenbar nicht so.

 
3. Barmherzigkeit

Zu Beginn jeder Sure wird Allah als allbarmherzig bezeichnet, was aber mit dem Text im Koran oft nicht übereinstimmt. Betrachten wir z.B. die Sure 5/39, so verlangt Allah, dass einem Dieb oder einer Diebin die Hände abgehackt werden sollen. Aber als Gott weiß er natürlich, dass dadurch ein Mensch, der vielleicht in Jugendjahren vom richtigen Weg abgekommen ist, sein Leben lang stigmatisiert ist. Denn jedem, der ihn sieht, ist sofort klar, dass dieser Mensch zumindest einmal in seinem Leben gestohlen hat. Mit Barmherzigkeit hat diese Verfahrensweise nichts zu tun, ebenso wenig mit Verständnis für die Schwierigkeiten straffällig gewordener Menschen, eher mit dem Gegenteil.

 
4. Gerechtigkeit

In 4/35 sagt er, dass die Männer gegenüber den Frauen zu bevorzugen seien, weil er sie bewusst mit Vorteilen erschaffen habe, was sicherlich nicht als gerecht bezeichnet werden kann. Frauen, gemeint sind die Ehefrauen, dürfte auch körperlich gezüchtigt werden, wenn der Ehemann auch nur befürchte, dass sie sich in irgendeiner Sache widerspenstig gegen die Interessen ihres Mannes verhalten könnten. Es wird nicht gesagt, dass sie tatsächlich widerspenstig seien müssten. Für einen gerechten Gott kann aber die körperliche Züchtigung kein Mittel der Auseinandersetzung sein. Weiterhin würden einem Mann 4 Frauen zugestanden, auch könnte er mit Sklavinnen leben (4/4). Demnach wird im Islam die Sklaverei als normal betrachtet. Dies alles ist mit einem gerechten Allah nicht vereinbar, so etwas kann ein Gott nicht gesagt haben

 
5. Sklaverei

Zum Thema Sklavenhaltung hat der Koran und damit Allah immer wieder Stellung genommen, aber nie liest man, dass Allah die Sklaverei aufs schärfste verurteilt hätte. Aber nur das wäre die einzig mögliche Reaktion eines allbarmherzigen und allgerechten Gottes.

 

6. Ungläubige

Fast in jeder Sure geht der Koran auf die Ungläubigen ein. Ungläubige sind vom islamischen Glauben abgefallene Menschen oder Angehörige anderer Religionen. Sie werden von Allah im Koran quasi als Aussätzige betrachtet, denen Höllenstrafen angedroht werden, die von seiner Allbarmherzigkeit nichts zu erwarten hätten. Würde man ihrer habhaft werden, sollten sie getötet werden. In Sure 8/13 verlangt er, dass sie dazu enthauptet werden. Wo sie auch getroffen würden, sollten sie getötet werden (2/192), sie seien Götzendiener und müssten demzufolge getötet werden. Man kann zwar solche Textstellen interpretieren und dadurch in der Aussage ein bisschen abschwächen, aber die Bedeutung des Wortes Töten bleibt dabei erhalten. All das, was in der heutigen Zeit der IS mit seinen Gegnern macht, steht also im Koran.

Wenn Allah ein alles überstrahlender Gott ist, der mit unermesslich großer Barmherzigkeit und Weisheit ausgestattet ist, dann sollten ihm die Muslime auch Weisheit zutrauen. Solch ein Gott würde doch nie dafür plädieren, Menschen, warum auch immer, zu töten. Ihm ist auch – im Gegensatz zu den zitierten Textstellen im Koran – völlig einsichtig, dass jemand, der beispielsweise in Hamburg oder in Köln geboren wird, und der wegen des Willens seiner Eltern, also ohne eigenes Zutun, christlich getauft und erzogen wird, zu einem in Allahs Sinne Ungläubigen heranwachsen muss. Für Allah muss das logisch sein, und er wird ihm seine Ungläubigkeit natürlich nicht vorwerfen, denn er kann ja nichts dafür.

Die Konsequenz aus dem oben Gesagten kann nur sein, dass nichts von dem, was hier aus dem Koran zitiert wurde, Allahs Meinung wiederspiegeln kann. Allah kann nicht der Autor der hier angeführten Textstellen sein, denn es sind nicht die Worte eines Gottes. Bleibt nur, dass Menschen zumindest die fraglichen Teile des Korans geschrieben haben. Der wahre Islam, der Allahs Sicht der Dinge wiedergibt, kann also nicht auf den Koran zurückgehen. Denn den haben offenbar auch Menschen mitgeschrieben.

Letzte Änderung: 16.09.2017

Es gibt sicherlich noch weitere widersprüchliche Argumente der Kirche. Sollte dem Leser solch ein Widerspruch auffallen, so kann er diesen gerne dem Verfasser und den anderen Lesern mitteilen.

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Leserbeiträge

  1. Beitrag von Amir

    Judentum, Christentum und Islam sind eine und selbe Religion.

    Allah ist nur das Arabisches Wort für Gott den Gott hat keinen Namen. (nennt Gott Allah oder nennt Gott den Allmächtigen Allgnädigen oder nennt Gott wie ihr wollt Gott wird immer die schönsten Namen haben)
    Als Gott Moses (Jüdisch Mose, Muslemisch Musa) sagte „den letzten Propheten werde ich aus eure Mitte entstehen lasen ich werde ihm die Wörter in Mund legen die er zu euch sprechen wird und er wird so sein wie du“ wartete Folk der Israeliten (direkte Übersetzung „Gottes Folk“).
    Dann kam Jesus – Jesaja (Moslemisch Isa – Isaja, Jüdisch Jeschua) und wird (ich werde jetzt mall einfach Dritteln) von zwei Drittel dieses Folkes anerkannt. Ein Drittel dieses Folkes die den Jesus nicht anerkannt haben sind die heutigen Juden. Von den zwei Dritteln die den Jesus anerkennt haben sagte eine hälfte „das ist das Menschen Kind auf das wir gewartet haben, das ist der Sohn Gottes es gibt nichts höheres das ist der letzte Prophet der uns erlösen wird“ das sind die heutigen Christen. Und die zweite hälfte die den Jesus anerkannte sagte „wofür braucht Gott einen Sohn wo wir alle seine Kinder sind und warum soll er uns erlösen wo es heißt das Jeder einzelner für seine Taten Rechenschaft ablegen muss aber ja er ist wahrhaftig ein großer Prophet“ das sind die heutigen Moslems.

    Ungläubigen:

    Alldiejenigen die den Imam verinnerlicht haben, alldiejenigen die Nazarener geworden sind, alldiejenigen die Juden geworden sind und die Sabier (das sind die die neben Gott auch an Geister und… glauben) alldiejenigen von denen die an Gott und Jüngsten Tag glauben zakat entrichten, gute Taten vollbringen sie werden ihren Lohn haben bei ihrem Herrn, sie werden keine Angst haben noch werden sie traurig sein.
    All die oben erwähnten sind Gläubige!!!
    Ungläubigen sind nur diejenigen die schlechte Taten machen, andere dazu anstiften und gegen Gott ketzern (stehet schon alles in der Bibel). Und auch die darfst du nur dann angreifen wen die tatsächlich schlechte Taten ausüben.
    Also du darf dich nur verteidigen oder einen anderen verteidigen sonst nichts.
    Beispiel: Lauert sie auf und tötet sie und vertreib sie wo überall sie euch vertrieben haben und wen diejenigen mit der Aggression aufhören muss du auch sofort mit der Aggression aufhören den Gott mag keine Aggressoren.
    Ja ein Moslem darf niemandem ein harr krümmen genauso wenig wie ein Christ oder Jude und trotzdem werden Aggressionen von allen Seiten begangen.

    Was zum Nachdenken:

    Wie groß ist Gott? – Unendlich groß dementsprechend auch allwissend und allmächtig!!!
    Kann es dann etwas anderes geben außer diese Existenz? – Nein denn in dem Moment wo es zwei etwas gibt kann es keinen unendlichen Gott mehr geben!!!
    Wie kann es dann sein das wir es sind wie wir sind? – Na ja da man aus Unendlichkeit nichts extrahieren kann weil es keine Größen gibt kein Raum und keine Zeit und es ein ewiges jetzt herrscht denkt sich diese Bewusste unendliche Existenz sich selbst in perfekten nicht perfekten Welten die so real sind wie sie nur real sein sollen für jeden einzelnen.
    Den diese Gedanken des Denkenden obwohl sie nicht nicht real sind sie für den Denkenden real. (denken sie an sich selbst obwohl ihre Gedanken nicht real sind für sie selbst sind sie es)
    Wie heißt es so schön „wir sind nach dem Bildnis Gottes erschaffen worden aber nicht vom Aussehen her sondern von den Möglichkeiten“ !!!
    Den das was ich kann das könnt ihr auch und noch viel mehr!!!
    Religionen an sich trennen die Menschen (wissend oder nicht)du bist anders, du kannst das nicht, nur wir werden… obwohl alles eins und derselbe ist!!!
    Nur eine Religion würde die Menschen untereinander nicht diskriminieren!!! Gesagt getan ein Gott eine Existenz alle Menschen alles.
    Zweiter Schritt Ausgleich Schaffung und Grenzen Aufhebung auf der ganze Welt!!! Dafür brauchen wir eine gesund denkende Gesellschaft die nur durch gesunde Erziehung erreichbar ist. Jeder Mensch ist einzigartig in dem sinne da er aus eine unendliche fülle alle Möglichkeiten aussuchen kann begrenzt nur durch die Art seines Denkens (was sich jeder Zeit ändert je mehr man ihm Möglichkeiten lässt desto schneller) und aus diesem Grund wird es nie wieder einen Prof. Dr. Uwe Hillebrand geben der exakt alles so erleben wird wie sie Herr Hillebrand.
    Geben ist seliger wie nehmen und nur derjenige der gibt ihm wird gegeben werden!!! Soll nicht heißen das du von dem was du hast alles geben sollst sondern anderen helfen „nicht nur materiell“ gute Erfahrungen zu machen.
    Wir alle sind für alles verantwortlich was auf diese Welt geschieht.
    Wir haben freie Hand diese Welt zu formen.
    Wen wir hass sehen brauchen wir uns nicht über die Ernte zu wundern.
    Wir entscheiden was morgen sein wird Frieden oder immer noch das andere.
    Zu wollen zu tun oder weiter zu jammern!!!

    Erstellt am 25.07.2015

  2. Beitrag von Uwe Hillebrand

    Wieder einmal kann man an dem Leserbrief von Amir sehen, dass überzeugte Muslime Kritik an dem Islam gar nicht verstehen. Ich habe diesen Text einigen so genannten Islamwissenschaftlern an deutschen Universitäten geschickt, diese »Wissenschaftler« haben mir bis auf einen nicht geantwortet, weil sie wohl die Religionskritik verstanden haben. Meine Logik ist ja denkbar einfach, da bedarf es keiner Wissenschaft, nur ein klarer Verstand ist gefragt.

    Erstellt am 11.11.2015

  3. Beitrag von Will, K. Heinrich

    Nur was Menschen wissen, ist tatsächlich von Substanz.
    Was Menschen glauben, ist dagegen bar wirlicher Substanz.,

    Erstellt am 13.05.2016

  4. Beitrag von Will, K. Heinrich

    Glaubensbekenntnisse gleich welcher Religion
    sind Ausdrucksformen menschlichen Beschränktseins

    Erstellt am 26.05.2016

  5. Beitrag von Heinz Polaczek

    Der Islam-Artikel von Uwe Hillebrand und die beiden Beiträge von Will, K. Heinrich sind absolut zutreffend.
    Ich haben ständig Kontakt zu Muslimen und stelle dabei immer wieder fest, dass die Diskussionen über ihre Religion, wie auch bei frommen Christen, sehr schnell in eine absurde dümmliche religiöse Rechtfertigung verlaufen.
    Hieraus habe ich die Erkenntnis gewonnen, dass fromme Gläubige, egal welcher Religion, für Argumente dann nicht zugänglich sind, wenn sie durch die religiöse Indoktrination bereits verstockt sind. Da ist dann auch nichts mehr mit Logik zu machen. Sie befinden sich in enger Umklammerung einer unsichtbaren
    Macht. Leider für die Vernunft verloren!

    Erstellt am 08.02.2017

  6. Beitrag von kaufi

    Die Religionen wurden von hinterlistigen Menschen »erfunden«, um zu verhindern, dass die anständigen, ehrlichen und gerechten Menschen das allgegenwärtig Göttliche erkennen können – um sie zu teilen und dadurch über sie zu herrschen.

    Christlich, hat mit dem was von den weltlichen Religionsführern als »christlich« ausgegeben wird, rein gar nichts zu tun – es sind tatsächlich »Diener des Teufels«, welcher mit »baphomet«, »satan« oder »yhwh« benannt wird.

    Für das, was diese Teufelsbrut mit ihren Handlangern hier auf Erden getrieben hat und treibt, wird es in Bälde »Gottes Lohn« geben – für die missratene Teufelsbrut und für ihre Gehilfen.

    Es ist außerdem alles ganz anders, als die Erdenmenschen sich dies vorstellen, das mit »Gott und der Welt«.

    Die Wahrheit wird siegen – und nur die Gerechten werden »befreit«.
    http://fogy.guitars/neuigkeiten-und-so/index.php

    Erstellt am 25.02.2017

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